M A R I A
- M A R Y A M -
PURA MARYAM SOPHYAH
www.puramaryam.de / Berlin

Die Essener -
Hüter des LICHTS und der LIEBE

Jesus war Essener
Inhaltsverzeichnis - Alphabetisches Register - Seminare

DURCH ALLE ZEITEN IST DER EWIGE GEDANKE, UND DER GEDANKE IST DAS WORT, UND DAS WORT IST DIE TAT,
UND DIESE DREI SIND EINS IM EWIGEN GESETZ, UND DAS GESETZ IST BEI GOTT, UND DAS GESETZ IST GOTT.

ALLE DINGE SIND GESCHAFFEN DURCH DAS GESETZ, UND OHNE ES IST NICHTS GESCHAFFEN, WAS VORHANDEN IST.
IM WORT IST LEBEN UND STOFF, DAS FEUER UND DAS LICHT. LIEBE UND WEISHEIT SIND EINS ZUR ERLÖSUNG ALLER.

UND DAS LICHT SCHEINT IN DER FINSTERNIS, UND DIE FINSTERNIS VERBIRGT ES NICHT.

DAS WORT IST DAS EINE LEBENSSPENDENDE FEUER,
UND DURCH SEIN LEUCHTEN WIRD ES ZUM FEUER UND LICHT IN JEDER SEELE, DIE IN DIE WELT TRITT.

ICH BIN IN DER WELT UND DIE WELT IST IN MIR, UND DIE WELT WEISS ES NICHT.
ICH KOMME ZU MEINEM EIGENEN HAUSE UND MEINE FREUNDE NEHMEN MICH NICHT AUF.

DOCH ALLEN, DIE AUFNEHMEN UND GEHORCHEN, IST MACHT GEGEBEN, KINDER GOTTES ZU WERDEN,
UND EBENSO DENEN, DIE AN DEN HEILIGEN NAMEN GLAUBEN,
DIE NICHT AUS DEM WILLEN DES FLEISCHES UND BLUTES,
SONDERN AUS GOTT GEBOREN SIND.

UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN UND WOHNET UNTER UNS,
UND WIR SAHEN DESSEN HEILIGKEIT VOLLER GNADE.

SEHET DIE GÜTE UND DIE WAHRHEIT
UND DIE SCHÖNHEIT GOTTES!


(Vorwort zum "Evangelium des vollkommenen Lebens"; aus dem Aramäischen Urtext ins Englische übersetzt
und herausgegeben von G.J.R. Ouseley, Deutsche Übersetzung von W. Zimmermann, Humata Vlg. Harold S. Blume)

Die Spirituellen Essener Gemeinschaften bzw. deren EWIG WAHRE LEHREN brachten viele Verkünder, viele große Männer und Frauen hervor, so auch Echnaton und seine Gemahlin Nofretete, insbesondere auch die uns noch heute bekannten GROSSEN MENSCHEN  Israels des Alten Testaments, wie Moses, die Propheten und viele Andere, die das Kommen des CHRISTUS verkündeten und vorbereiten halfen und diejenigen, die schließlich vor zweitausend Jahren bei dem Großen DRAMA um Jesus mitwirkten, so vermutlich auch die "Heiligen drei Könige". 

Vor allem war Jesus selbst ESSENER, was die Schriftrollen vom Toten Meer und von Nag Hammadi enthüllen.

Jesus, wie auch seine Mutter, Joseph, Johannes der Täufer, seine anderen Angehörigen, Maria Magdalena und viele seiner Freunde und Jünger, vor allem Johannes, Philippus und Andreas waren Mitglieder der Gemeinschaft der ESSENER (siehe dazu auch Franz von Assisi und: Über die Kommunionen der ESSENER).

Die Bergpredigt, die in ihrer Essenz den SIEBENFACHEN FRIEDEN der ESSENER wiedergibt, ist,  ist SCHÖNSTES Beispiel dafür, vor allem, weil Jesus dabei all Seine WUNDER-baren GLEICHNISSE der NATUR entnommen hat, die die ESSENER so außerordentlich EHRTEN. 
 
Das "Evangelium des Vollkommenen Lebens" beginnt so:

"IM NAMEN DES ALLERHEILIGSTEN. AMEN.

Hier beginnt das Evangelium des vollkommenen Lebens von Jesus-Maria, dem Christus, dem Nachkommen Davids durch Joseph und Maria dem Fleische nach, und Sohne Gottes durch göttliche Liebe und Weisheit, dem Geiste nach." Dann folgt das obenstehende Vorwort.

Das 2. Kapitel lautet: "Die unbefleckte Empfängnis Jesu Christi".

2.1. Und im 6. Monat ward der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Manne mit Namen Joseph, vom Hause David, und die Jungfrau hieß Maria.
2.2. Nun war Joseph ein rechtschaffener und vernünftiger Geist, ein Mann, geschickt in aller Art von Holz- und Steinarbeiten. Und Maria war eine zarte und einsichtsvolle Seele und webte Schleier für den Tempel. Und sie waren beide rein vor Gott. Und von ihnen beiden war Jesus-Maria, der Christus genannt wird.
2.3. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: "Gegrüßet seist du, Maria, du hast Gnade gefunden; denn Gottes Mutterschaft ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes."
2.4. Und da sie ihn sah, erschrak sie bei seinen Worten und erwog in ihrem Sinn, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Aber der Engel antwortete und sprach zu ihr: "Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden im Leibe und einen Sohn gebären, der wird herrlich sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden.
2.5. Und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben, und er wird ewiglich ein König sein über das Haus Jakob, und seines Königreiches wird kein Ende sein."
2.6. Da sprach Maria zu dem Engel: "Wie soll das geschehen, sintemal ich keinen Mann kenne?" Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: "Der Heilige Geist wird über Joseph kommen, deinen Vertrauten, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten, o Maria; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden und sein Name auf Erden soll sein Jesus Maria; denn er soll die Menschen von ihren Sünden erlösen, wenn immer sie Reue zeigen und dem Gesetze Gehorsam leisten.
2.7. Deshalb sollst Du auch kein Fleisch essen noch starke Getränke trinken (1); denn das Kind wird Gott geweiht sein vom Schoße seiner Mutter an, und weder Fleisch noch starke Getränke soll es zu sich nehmen, noch soll jemals eine Schere sein Haupt berühren (2).
2.8. Und siehe, Elisabeth, deine Base, ist in ihrem Alter auch schwanger mit einem Sohne und gehet jetzt im sechsten Mond, sie, die unfruchtbar genannt war. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich." Und Maria sagte: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Worte." Und der Engel schied von ihr.
2.9. Und am selben Tag erschien der Engel Gabriel dem Joseph im Traume und sprach zu ihm: "Sei gegrüßt, Joseph, du bist auserwählt; denn die Vaterschaft Gottes ist mit dir. Gesegnet bist du unter den Männern und gesegnet ist die Frucht deiner Lenden."
2.10. Und da Joseph über die Worte nachsann, ward er verstört; aber der Engel des Herrn sprach zu ihm: "Fürchte dich nicht, Joseph, Sohn Davids; denn du hast Gnade gefunden vor Gott, und siehe, du wirst einen Sohn zeugen, und du sollst ihm den Namen Jesu-Maria geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen."
2.11. Das aber ist geschehen, auf daß erfüllet würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Siehe, eine Jungfrau wird empfangen und schwanger werden und einen Sohn gebären und ihm den Namen Emmanuel geben, was so viel heißt wie: Gott in uns."
2.12. Da nun Joseph vom Schlafe erwachte, tat er, wie ihm der Engel befohlen hatte und ging zu Maria, seinem angetrauten Weibe, und sie empfing in ihrem Schoße den Herrn (3)."...

Hierzu steht in den Fußnoten:
(1) Gebote zur Lebens- und Ernährungsweise finden sich im Alten Testament häufig, aber auch im Neuen Testament. Daß die Familie Jesu dem Essenertum angehörte bzw. nahestand, ist historisch und theologisch belegt. Das Essenertum war Saatbeet der christlichen Botschaft.(...) Auch Johannes der Täufer war Essener, desgleichen Jakobus, genannt der Gerechte, der Bruder Jesu und dessen Nachfolger als Leiter der Urgemeinde. Von ihm berichtet Hegesipp..., dass er von Mutterleibe an (d.h. von Geburt an) weder berauschende Getränke getrunken, noch etwas gegessen habe, "das beseelt gewesen war."...
(2) Parallelen im Alten Testament, Richter 13, 4-5, und 4.Mose, 2-5.
(3) In der ältesten christlichen Tradition galt Jesus als Sohn des Joseph und der Maria aus Nazareth (Joh. 1,45; 6,42; Luk. 3,23; 4,22) Von einer Jungfrauengeburt ist weder im Johannes-, noch im Markus-Evangelium die Rede, (...). Was hätte es für einen Sinn gehabt, einen Stammbaum des Joseph bis zurück zu David und Abraham nachzuweisen (Matth.1,1-16), wenn Joseph garnicht der leibliche Vater von Jesus gewesen sein sollte, sondern nur der Ziehvater? "Wir kommen nicht daran vorbei: Das Neue Testament verkündet nicht, dass Jesus ohne irdischen Vater empfangen wurde.", zitiert Mayer (...) den katholischen Theologen Lohfink ("Gehört die Jungfrauengeburt zur biblischen Heilsbotschaft?", 1979), und fährt fort, ..."während die Kirchen nach wie vor ihre Gläubigen regelmäßig verpflichten, öffentlich das Gegenteil zu bekennen, was für die Dauer nicht nur zur sprachlichen Schizophrenie führte."

Wenn es denn so war, hat GOTT durch SEINEN SEGEN über Joseph bewirkt, dass Jesus durch die ZEUGUNG von VATER und MUTTER im Fleische zur Erde kommen konnte! Ja, Ihr LIEBEN, macht es denn irgendeinen Unterschied in der Bedeutung des Jesus, ob Joseph zu seiner Empfängnis beigetragen hatte oder nicht? Ist denn die Mensch-Werdung des Jesus in irgendeiner Weise darum weniger WUNDERBAR? JEDER MENSCH ist doch KIND GOTTES und durch das WUNDER DER FLEISCHWERDUNG zur Erde gekommen! Ist die Geschichte des Neuen Testaments, der apokryphen Evangelien und der ESSENER Quellen nicht WUNDERBAR genug, als dass Menschen den männlichen Samen geringschätzen oder gar darüber streiten müssten?
Das LEBEN selbst ist HEILIGSTES WUNDER - und so auch die Empfängnis als solche: bei Mensch, Tier und Pflanze, in welcher Form auch immer! Gewiss könnte GOTTVATERMUTTER sich über jede "Form" hinwegsetzen! Warum aber - wenn GOTT doch auch einen CHRISTUS durch den - an sich schon so - WUNDERBAREN ZEUGUNGSAKT in die menschliche Ebene senden könnte? Wer sind wir, das HEILIGE der "normalen" Empfängnis im Einzelfall als unzureichend anzusehen? Ist nicht jeder Mensch von seiner ERSCHAFFUNG her dem CHRISTUS gleich? Ist nicht CHRISTUS der "VOLLKOMMENE MENSCH"? Wie immer GOTT ENTSCHIED - ES WAR GUT SO!
 
Ich möchte Euch nachstehend einen Auszug aus dem Buch 'Essener Erinnerungen', (aus der Akasha-Chronik über das Leben und Wirken des CHRISTUS Jesus), übermittelt von Anne und Daniel Meurois Givaudan, Heyne Vlg, Esoterisches Wissen, das ich im HERZEN als WAHR empfinde, wiedergeben:

... aus den "Essener Erinnerungen"
(Von Anne und Daniel Meurois Givaudan, Heyne Verlag Esoterisches Wissen, S. 271ff)

(Jesus hatte in Jerusalem eine geheime Zusammenkunft seiner Anhänger einberufen und sprach zu ihnen.M.:)
- Es ist das erste Mal, dass ich euch gebeten habe, zusammenzukommen, aber ihr kennt euch alle seit undenklichen Zeiten.
Die ersten Worte, die der Meister nun an uns richtete, beschworen den gemeinsamen Willen, der uns im geheimen seit jeher beseelte. Ganz gleich, ob wir Weber, Händler, Schneider, Hirten, Mitglieder einer Organisation oder sonstwie 'maskiert' waren, nichts von alldem war heute von Bedeutung...

- Vielleicht habt ihr gezählt... Ihr seid einhunderzwanzig. Ich lehre euch nun schon so lange, dass ihr wisst, dass diese Zahl kein Zufall ist. Sie entspricht einem Ort der kosmischen Geographie des Namenlosen, einem Drittel seiner Schöpfungskraft, die unaufhörlich im ewigen Kreis sich verströmt (eine Anspielung auf die bei den Essenern gebräuchliche Heilige Geometrie. Die Zahl 120 entspricht den dritten Teil eines vollständigen Kreises und wesensmäßig einer Kraft der Kosmischen Dreiheit). Jetzt ist es eure Aufgabe, einen Kern zu bilden, die Mitte einer Frucht, und dann mit Bedacht zu wachsen. Ihr wolltet Seelen erwecken. So wisst, dass nun der Augenblick gekommen ist, euch zu organisieren, das heißt, euch zu treffen, euch kennenzulernen, euch gemäß den von den Sternen vorgegebenen Harmonien zu entfalten. Ich verlange nicht, dass ihr euch dabei streng an die Zahlen haltet, die das Universum regieren, auch nicht an seine Architektur, aber ihr sollt sie lieben, sie achten und euch mit ihnen beschäftigen, denn mit ihnen zusammen werdet ihr besser wirken können. 
Mein Vater will keine Sklaven seiner himmlischen Mathematik, er will Liebhaber seiner Gesetze... die im übrigen keine Gesetze im gewöhnlichen Sinne des Wortes sind. Sie wurden nicht willkürlich geschaffen, sie sind wesentlich Harmonie, von aller Ewigkeit an. 
In zwei Jahren sollt ihr dreihundertsechzig sein: das Fruchtfleisch der Frucht. Ihr wachst so, das Verhältnis wahrend, bis die Frucht ganz ist, bereit, gepflanzt zu werden und die keimhaft angelegten Energien zur Entfaltung zu bringen. So entsteht der Baum. Es wird ein Baum von Menschen sein, ein Baum, der in seinen Zweigen alle vorüberziehenden Vögel aufnimmt. Hier sind die 12 Flammen, die seinen Keim nähren werden... und hier meine Mutter, die seit jeher an meiner Seite wirkt...

Bei diesen Worten tat der Meister ein paar Schritte in die sitzende Menge. Sein Arm bezeichnete die kleine Gruppe der engsten Schüler und schließlich eine Frau, die in ein langes weißes Gewand gehüllt war und sich sehr aufrecht hielt. Im allgemeinen gab sie sich so taktvoll und bescheiden, dass wir sie oft sogar vergessen hatten. Sie war die Mutter Josephs (d.i. nach diesem Buch der "verschleiernde" Name des Jesus in seiner Kindheit. M.), nicht die des Christus oder des Logos, und sicher hatte uns diese Tatsache die Bedeutung ihrer im Hintergrund geleisteten Arbeit ein wenig verborgen. Allzuoft vergaßen wir, dass sie ehedem die "Taube" von Essania gewesen war, eine große Vestalin der Eingeweihten unseres Volkes, selbst eingeweiht in die ältesten Riten des Roten Landes (d.i. Ägypten. M.), ein lebendes Symbol der Urmutter und Verkörperung der "Lieben Frau" aller Völker...

- Weshalb bin ich bei euch, Brüder, fuhr der Meister, weiterhin mitten in der Versammlung stehend, fort. Wahrscheinlich habt ihr euch diese Frage schon öfter gestellt. Ich kann euch keine eindeutige Antwort geben, denn bei tausend Wesen, die das Wort des Vaters hören, gibt es tausend Antworten auf diese Frage. Die wahre Antwort auf die Suche der Seelen wird immer individuell sein, das sage ich euch. Ich bin für jeden von euch da - für das, was ihr wart und was eure Materie nicht mehr akzeptieren kann, für das, was ihr heute seid und für das, was ihr werdet. Die Zyklen des Universums haben Ort und Stunde gewählt.  Der Vitalkörper eurer Welt ist schwer vom Gewicht des Unverständnisses, das die Menschen in der Vergangenheit angehäuft haben. Dieses Gewicht verlangsamt seine Entwicklung, es hält ihn in den karmischen Bindungen früherer Epochen. Der Mantel der Selbstgefälligkeit muss jetzt zerrissen werden, damit der Odem des Vaters euch erreichen kann. Dies ist die Rolle, die der Vater mir anvertraut hat: die Ketten zu zerbrechen. 

So werdet ihr in mir ein Schwert sehen... und dies bedeutet die Kreuzung von Wegen; das Eisen der Lanze des Namenlosen verbindet sich mit der Schwäche eines menschlichen Körpers. Aus diesem Grunde liebt ihr mich, aber aus eben diesem Grunde wird es euch schwerfallen, mich zu verstehen.
 
Lernt also, die Augen zu öffnen. Seit jeher trage ich die Schnur mit den einhundertacht Perlen am Hals
(d.i. Anspielung auf die Schnur mit den 108 Perlen, die die essenischen Eingeweihten im allgemeinen trugen. 108 = 120-12, die 12 Apostel; vergleiche die 108 Jahre dauernden Zyklen der Rosenkreuzer und die 108 Perlen der hinduistischen bzw. tibetanischen Gebetsschnur. M.); mögen die, die mich erkennen, sich mit ihnen identifizieren und mein Herz durchdringen, mögen sie hinter den Worten suchen.
Ich bitte euch, erfasst den doppelten Sinn meiner Worte, wenn ihr meinem Vater dienen wollt. Ich biete euch keine Reden, sondern Bilder, damit jeder lesen kann, auch wenn er es nicht gelernt hat. Meine Erzählungen sollen nicht den Verstand, sondern die Liebe zum Blühen bringen. Sie sind wie der Ton, den jeder nach den Neigungen seiner Seele formt, wie ein Brunnen, der jedweden Durst löscht. Erwartet also von mir keine absoluten Wahrheiten oder Dogmen, sondern einen Gesang, der Wasser und Feuer miteinander vermählt...

Bei jedem Vollmond werden wir uns hier versammeln, und ich werde euch über die Welten belehren, die euch erwarten. Ebenso wie heute abend sollen auch die folgenden Zusammenkünfte geheim bleiben; denn nur unter der Erde, geschützt vor den Winden und dem grellhellen Tag, kann die Frucht keimen. Ich werde euch jetzt ein Zeichen geben; in unruhigeren Zeiten als diesen werdet ihr wissen, dass es das eure ist.

Der Meister ging langsam zur ebensten Wand des Saales und ritzte mit Hilfe eines dünnen Zweiges, den er auf dem Boden aufgelesen hatte, in knappen Zügen ein Gitter aus vier senkrechten und vier waagerechten Linien ein. 
Dies ist eines der Muster meines Vaters, fügte er hinzu, die Materie ist eins, aber sie schafft ihr eigenes Netz feinstofflicher Energien, damit sie arbeiten kann...

(Die Sammlung der Kräfte findet auch heute wieder statt, wie einst und wie auch schon zuvor, so u.a. zu Zeiten des Echnaton (s.o.), immer wieder; denn es sind immer die selben Wesen, die sich zusammenfinden und ihre ewige Aufgabe erfüllen - immer wieder auf einer jeweils höheren Stufe... die 1, die 3, die 7, die 12, die 108, die 120 und die 360... Jetzt ist die Zeit der Reife - und die kommende Zeit wird die Zeit der Ernte sein. M.)

Ein WUNDERBARES ZEUGNIS für die Zugehörigkeit des Jesus zu den Essenern ist das 

Evangelium des Vollkomenen Lebens
- das sog. "Johannes-Evangelium" -
(ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium, aus dem Aramäischen Urtext ins Englische übersetzt und herausgegeben
von G.J.R. Ouseley, dt. Übers. von W. Zimmermann, mit neuem Nachwort u. Anmerkungen v. Hans Anthon,
Humata Vlg Harold S. Blume, ISBN 3-7197-0384-3)


Dort finden wir in den Anmerkungen,S. 221, unter Ziff. 1:
"Dass die Familie Jesu dem Essenertum angehörte bzw. nahestand, ist historisch und theologisch belegt. Das Essenertum war Saatbeet der christlichen Botschaft. Mehr darüber im Nachwort zum EVL (= Evangelium des Vollkommenen  Lebens).
Auch Johannes der Täufer war Essener, desgleichen Jakobus, genannt der Gerechte, der Bruder Jesu und dessen Nachfolger als Leiter der Urgemeinde. Von ihm berichtet Hegesipp (laut Eusebius Kirchengeschichte II 23,5.6), dass er vom Mutterleibe an (d.h. von Geburt an) weder berauschende Getränke getrunken noch etwas gegessen habe, 'was beseelt gewesen war'. Im Toledoth Jeschu (das Leben Jesu nach jüdischen Quellen) ist ein im Neuen Testament nicht enthaltenes Pauluswort enthalten: 'Jesus befahl mir, dass ich kein Fleisch esse und keinen Wein trinke, sondern nur Brot, Wasser und Früchte, damit ich rein befunden werde, wenn er mit mir reden will' (Toledoth Jeschu, S. 113).

Die Handschriftenfunde in Nag Hammadi, in Oberägypten (1945, veröffentlicht 1971 - 77) enthielten mehrere verschollene Evangelientexte, die bei den Kirchenvätern zitiert waren. Sie bringen Bestätigungen von EVL-Stellen, so auch zu Kap. 1,5 und 2,7, 'Diese Welt ist ein Leichenfresser' (Philippusevangelium Spruch 93). Der Heiland sprach: 'Wahrhaftig erachte jene nicht als Menschen, sondern zähle sie zu den Tieren; denn wie die Tiere einander fressen, so ist es auch mit diesen so beschaffenen Menschen, sie fressen einander; aber sie sind von der Wahrheit ausgeschlossen, weil sie die Süßigkeit des Feuers lieben und Knechte des Todes sind und die Begierde ihrer Väter vollenden.' (Thomasbuch 141,1) Dies ein deutlicher Anklang an Moses und die Propheten (4. Mose
11.4...) und an die Weissagungen einer besseren Welt (bei Jesaja..., Hesekiel..., Micha....), die Jesus heraufbringen wollte nach der ersten Schöpfungsordnung (1. Mose, 1,20), '...und GOTT sprach, ich habe Euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde, und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu Eurer Speise'... Im Philippusevangelium auch hierzu Worte Jesu: "Die Erhabenheit des Menschen ist nicht offenkundig, sondern ist im Verborgenen. Daher ist er Herr über die Tiere... wenn sich der Mensch aber von ihnen trennt, töten sie einander und beißen einander - Und sie fraßen einander, weil sie keine Nahrung fanden. Jetzt aber fanden sie Nahrung, weil der Mensch die Erde bearbeitete (Spruch 25) Das heißt: Erst wenn der Mensch seiner Erhöhung über die Tierwelt gerecht wird, kann die Schöpfung aus der Unordnung (dem Chaos) zur verheißenen Urordnung zurückkehren. "Der Mensch pflügt das Feld mit den Tieren, die sich unterordnen, und dadurch ernährt er sich und die Tiere (Philippusevangelium Spruch 40)...

Und S. 249f:

...dass die Familie, in der Jesus geboren wurde und aufwuchs, dem Essenertum sehr nahe stand, ja angehörte, kann aus den 
Äußerungen und der Lebensweise Jesu selbst und der christlichen Urgemeinde in vielfältiger Weise rückgeschlossen werden.Der Theologe Friedrich Bahrdt wie schon
1792 darauf hin, Jesus sei durch Nikodemus und Joseph von Arimathia mit den Essenern verbunden gewesen, wie bei Albert Schweitzer in Band I seines epochalen Werkes "Geschichte der Leben- Jesu-Forschung" 93 ausführlich behandelt ist. Der Theologe Friedrich Gförer (am Tübinger Stift und Stadtvikar zu Stuttgart) zog 1831 aus seinen Studien den Schluß, "Die christliche Kirche ging aus der essenischen Gemeinschaft hervor, deren Gedanken sie fortbildete und ohne deren Regeln ihre Organisation unerklärlich wäre." (zitiert nach Schweitzer), und für J. Lehmann ("Jesus-Report", Düsseldorf 1970) ist ebenso zweifelsfrei erwiesen, dass Jesus aus dem Essenertum hervorging, wie für den Theologen C.A. Skriver, der in seinem wissenschaftlichen Hauptwerk "Die Lebensweise Jesu und der ersten Christen" (1973) mit Akribie viele Fakten zusammengetragen und schaftsinnig interpretiert hat, so wie vor ihm auch Springer (1884) und Winsch (1904)....

Die Nähe Jesu zum Essenertum ist in den Evangelien selbst wörtlich nicht bezeugt, wohl aber durch geschichtliche Fakten, allen voran die große historische Leistung des Christentums, dass mit ihm und seinem Auftreten die blutigen Tieropfer schlagartig, vollständig und endgültig der Vergangenheit angehören. Aus den Quellen belegt ist, dass die Essäer sich als Erben und Träger der prophetischen Antiopferbewegung verstanden. Das AT trieft von Opferblut, enthält aber auch die Geschichte eines hehren Kampfes gegen Opferwahn und Blutrausch (Jesaja..., Psalm..., Amos..., Micha..., Hosea...).

Die Essäer verwarfen die Tieropfer nicht nur prinzipiell, sondern zogen auf allen Gebieten der persönlichen Lebensführung die logischen und praktischen Konsequenzen. "Essäer"-Kolonien gab es zu Beginn der Kaiserzeit in vielen Städten und Dörfern Judäas, im besonderen in Jerusalem und westlich vom Toten Meer oberhalb von Engedi, aber wahrscheinlich im ganzen Ostjordanlande bis hin zum Antilibanos,  vielleicht sogar auch sonst in Syrien. Die Zahl der Essäer muss recht bedeutend gewesen sein (Hölscher, S. 207/208).

Der innere Kreis der Essäer war ein Orden, ähnlich den späteren christlichen Mönchsorden
(Es war wohl eher umgekehrt - die späteren christlichen Mönchsorden orientierten sich vermutlich an den Essenern! M.). Es gab aber auch einen Zweig verheirateter Essäer, wie Flavius Josephus berichtet (de bello judaico II 8,13). Die Essäer ernährten sich nach dem mosaischen Urgesetz (s.o.: erste Schöpfungsordnung (1. Mose, 1,20), '...und GOTT sprach, ich habe Euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde, und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu Eurer Speise'...(die Essener waren natürlich Vegetarier! M.) Äußerste Einfachheit der Lebensweise, Wahrhaftigkeit, Sittenstrenge, Enthaltsamkeit von Wein und Fleisch, Gütergemeinschaft und Verwerfung der Sklaverei waren Merkmale ihrer Lebensweise (Vorländer, S. 186/7) ...u.v.m.

Das Gesetz ward gepflanzt in den Garten der Bruderschaft,
um das HERZ der Menschen zu erleuchten
und um ihnen klar zu zeigen
alle Wege der wahren Rechtschaffenheit,
den einfachen Geist, ein ausgeglichenes Gemüt,
ein ungezwungenes, hingebungsvolles Wesen
und ewige GÖTTLICHKEIT, Verständnis und Einsicht,
und mächtiges Wissen, das in alle Werke GOTTES vertraut,
und einen zuversichtlichen Glauben an SEINE vielen Wohltaten,
und einen Geist des WISSENS von allen Dingen der GROSSEN ORDNUNG,
treue Gefühle gegenüber allen Kindern der WAHRHEIT,
eine strahlende REINHEIT, die alles Unreine ablehnt,
eine Besonnenheit, die alle verborgenen Dinge der WAHRHEIT betrachtet,
und auch die Geheimnisse des Inneren WISSENS.

(Aus dem Handbuch der Übungen der Schriftrollen vom Toten Meer) 
 

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